Politische Schriften

Bücher

Karl Marx zum Anfassen
Greifbares, Verständliches und Verstehenswertes von und über einen Denker
Verlag Antilope 2013
kostenloser Download

Kapitalismus: Zum Konsens der aktuellen Kritik
Verlag Antilope 2015
Lesen und Download bei Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek

Aufsätze
(chronologisch absteigend)

Sozialhilfe – Hartz 4 – Bürgergeld: und immer dicker wird der Spaltkeil!
Das neue Bürgergeld stößt auf breite Kritik. Man bezeichnet es als “Grundeinkommen durch die Hintertür”, doch mit einem echten Grundeinkommen hat es nichts gemein.
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Kassandrarufe anno 1993
Vor 30 Jahren hat Alain Minc eine präzise Beschreibung des Konfliktpotentials geliefert, das aus der Gründung der Ukraine als Nationalstaat entstand.
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Gendersprache – Indiz der Entdemokratisierung
Hier soll nicht über Sinn oder Unsinn gendergerechter Sprache debattiert werden. Vielmehr soll dieser Beitrag zeigen, dass die Instrumentalisierung der Gendersprache durch Ideolog*innen zu einer Gefahr für die Demokratie geworden ist, und dass dies nicht nur billigend in Kauf genommen wird, sondern so gewollt ist.
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Über die selbstgerechten Dogmen der Linken
Zwei Bücher, von Sahra Wagenknecht und Judith Sevinç Basad, befassen sich mit den am heißesten diskutierten Themen unserer Zeit.
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Gerechtigkeitsprobleme der Pandemiebekämpfung
Dass die Pandemiebekämpfung auf dem Rücken einzelner Berufsgruppen ausgetragen wird, findet immer weniger Akzeptanz. Die Entschädigungen gehören grundsätzlich überdacht.
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Leben in Hysterie – möglich, aber sinnlos!
Viele Menschen fürchten um ihr Leben. Andere um den Verlust ihrer Lebensgrundlage oder um die Bürgerrechte. Doch diese Ängste gegeneinander abzuwägen, gilt als pietätlos.
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Abenddämmerung oder Morgendämmerung?
Vergleicht man unsere Zeit mit der vor hundert Jahren, offenbaren sich erstaunliche Parallelen. Dies wird einem aber nur bewusst dank derer, die dieses Verhalten zu ihrer Zeit dokumentiert haben. Einer von ihnen war Kurt Tucholsky.
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Wer erzählt Wem die Visionen?
In der öffentlichen Debatte tun sich Wissenschaftler schwer, Konzepte einer lebenswerten Zukunft zu vermitteln. Liegt das an den Zuhörern oder an den Erzählern?
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Vom Absaufen der Wahrheit
Als Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conway von Alternativen Fakten sprach, tat sie der Menschheit einen großen Dienst. Schuf sie doch einen selbstentlarvenden Begriff, die Vokabel für einen sich schon seit langem vollziehenden Prozess: die Opferung alles Vernünftigen auf den Altären der Irrationalität. Die Gegenaufklärung, die sich seit zwei Jahrhunderten ein hartes Gefecht mit den Jüngern der Vernunft liefert, sieht einem großartigen Sieg entgegen, den auch diese Selbstentlarvung nicht aufhalten wird.
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Ein Übergangsmodell zum Grundeinkommen: GAGE
Das Ziel im Rahmen dieses Projektes ist die Konzipierung eines konsensfähigen und in Schritten umsetzbaren Modells.
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Zur Legitimation des Bedingungslosen Grundeinkommens
Vertreter der Grundeinkommensidee führen oft ethisch-moralische Argumente ins Feld, um Akzeptanz zu finden. Vielmehr sollten aber grundgesetzliche Aspekte berücksichtigt werden, und es ergeben sich auch sachliche Ansprüche auf ein Grundeinkommen.
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Linker und Rechter Altruismus
Können Altruismus und Egoismus den politischen Lagern klar zugeordnet werden?
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Gender-Sprech spaltet
Linke Bewegungen wurden immer wieder durch ideologische Auseinandersetzungen zerrissen. Das Gender Mainstreaming hat die unsinnigste Separation herbeigeführt.
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Grundeinkommen – bedingungslos oder gar nicht
Das bedingungslose Grundeinkommen wäre die größte soziale Umwälzung der jüngeren Geschichte. Wie kann man sich ihm nähern und die damit verbundenen Risiken begrenzen?
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Sorglos leben – wird’s nicht geben
Eine große humanistische Idee: jeder Mensch erhält, unabhängig von erbrachter Gegenleistung ein Einkommen, das die Grundbedürfnisse absichert. Reale Hoffnung oder Utopie?
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„Ende oder Wende“ – neu betrachtet
Erhard Epplers Buch “Ende oder Wende” gehört zu den wichtigsten Büchern der Nachkriegszeit. Was vor 40 Jahren gesagt wurde, ist auch heute noch von brennender Aktualität.
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Futur III und Disperfekt – über verdrängte Wahrheiten
Auf breiter Front wird die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft in Frage gestellt. Philosophen, Soziologen, Klimaforscher, Naturwissenschaftler – alle sind sich seit langem einig: so kann es nicht weitergehen. Man hört ihnen zu und – macht weiter.
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Wir sind das System
Was ist das System? Es ist kein abstraktes Gesellschaftsmodell, sondern Ausdruck der Denk- und Verhaltensweisen der in ihm lebenden Menschen. Kritik am System muss also bei den Menschen ansetzen, muss mit der Frage beginnen, warum sie sich so zu ihm hingezogen fühlen.
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Am Anfang war die Antwort
Die Gesellschaft steht vor riesigen Herausforderungen. Doch Politik und Wissenschaft verharren in Dogmen. Selbst in der heutigen, durch die Herausforderungen humanitärer Katastrophen geprägten Zeit erweist sich, dass die Dogmatik über allem steht. 
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Nieder mit der Anarchie! Es lebe der Anarchismus!
Anarchisten bewegen sich heute selten über Glaubensbekenntnisse hinaus. Dass die großartige Idee sich so ins Vage verlor, liegt auch an der fehlenden Begriffsklarheit.
Teil 1: Begriffsbestimmung
Teil 2: Herrschaftssystemen in Gemeinschaft und Gesellschaft

FREIHEIT, gleichheit, brüderlichkeit
Die jüngsten Bürgerproteste pro und contra PEGIDA, die Auseinandersetzung mit Terror, religiösem Fanatismus und Intoleranz, haben in den letzten Monaten den Ruf nach einer neuen, einer globalen Aufklärung vielstimmig werden lassen. Zwei Fragen treten dabei zutage: haben wir die Ideen der alten Aufklärung überhaupt verwirklicht und, wenn ja, können wir sie in andere Teile der Welt exportieren?
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Wie viel ist genug?
Unter diesem Titel erschien bei Kunstmann München ein Buch von Robert und Edward Skidelsky. Es ist die wichtigste neuere Publikation zum Thema Wachstumskritik, weshalb ich es allen an der Thematik Interessierten wärmstens empfehlen möchte.
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Futur III – die vermasselte Zukunft.
Beim Futur III handelt es sich um eine “Zeitform”, die eingesetzt wird um zu illustrieren, wie unsere Zukunft hätte aussehen können, wenn unbequeme Wahrheiten nicht verdrängt worden wären: “Wir werden ein gutes Leben gehabt hätten.” Diese unbequemen Wahrheiten sind bekannt; immer wieder stößt man auf brillantes Gedankengut aus früheren Jahrzehnten und stellt bewundernd fest, dass es eigentlich unsere derzeitige Situation reflektiert.
Teil 1: Herbert Marcuse und die  eindimensionale Gesellschaft
Teil 2: Ivan Illich und die Selbstbegrenzung
Teil 3: Ziviler Ungehorsam – eine Hoffnung für die Zukunft
Teil 4: Aufruf zur Revolte

Der fehlende Gang im Aufklärungsgetriebe
»Entspricht dies wirklich dem Wählerwillen?« – Diese Frage wird immer häufiger gestellt, immer verbunden mit mehr oder weniger subtilem Zweifel an der Mündigkeit des Wählers. Der Grad der Subtilität bewegt sich dabei leider immer häufiger im Minimalbereich (»total verblödetes Wahlvieh«), und nur selten bemüht sich ein Autor oder Kommentator, die Ursachen zu analysieren. „Zweifellos war die Kenntnis der großen Ideen der Menschheit noch nie so weit auf der Welt verbreitet wie heute.  Noch nie war aber auch ihre Wirkung so gering.“ Diese Feststellung von Erich Fromm aus dem Jahr 1967 hat bis heute nicht an Tragik verloren.
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Kommunismus ist kein Zustand!
In diesem Beitrag wird die These vertreten, dass der Kommunismus keine Herrschaftsordnung ist und insofern die Errichtung einer kommunistischen Gesellschaft kein plausibles Ziel darstellen kann. Und dass eben diese Einsicht zur gesellschaftlichen Akzeptanz kommunistischer Ideen und Bewegungen beitragen kann.
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Hand hoch!
Wer will mehr Gerechtigkeit?  
Nach einer aktuellen Allensbach-Umfrage sind nur 15 % der Bürger davon überzeugt, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland (Einkommen und Besitz) gerecht verteilt sind und nur 7 % sehen einen Trend zur Besserung. Diese Zahlen ergänzen das Stimmungsbild, welches schon eine frühere Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung zeichnete: „Heute sind den meisten Deutschen immaterielle Werte wie »soziale Gerechtigkeit« oder »Umweltschutz« so wichtig, dass das zunehmend auch ihre Haltung zum Wirtschaftssystem beeinflusst. .“
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denk ich an Deutschland in der Nacht
Ich gebe es zu: zwei Wochen nach der Wahl dieses herausragende Ereignis zu resümieren, ist geradezu anachronistisch, wo doch schon am Wahlabend tiefgründige Analysen und Kommentare ins Netz gestellt wurden. Aber ich hatte einfach keine Lust, mich an der Debatte zu beteiligen, wer mit wem und wenn ja, was dann. All das erscheint ohne jede Relevanz, angesichts des globalen Flurschadens, den diese Regierung angerichtet und den der Wähler nunmehr abgesegnet hat.
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Frau Merkel wollte einen Brief
»Ich weiß, dass die Politik versuchen wird, mein Buch zu ignorieren«, so die Befürchtung
von Matthias Willenbacher, Autor des im Juni erschienenen Buches „Mein unmoralisches
Angebot an die Kanzlerin“. Die Realität ist viel erschreckender; man könnte den Eindruck
gewinnen, es wird totgeschwiegen.
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Verräter oder Held? Edward Snowden und die Globalisierung der Loyalität
Kaum ein Ereignis hat letztens für solch differenzierte Bewertung in den Medien gesorgt, wie der Fall Edward Snowden. Der ehemalige (ist er überhaupt schon gekündigt?) Mitarbeiter von CIA und NSA hatte Geheimdokumente an die Medien gegeben, welche die illegale Überwachung der Kommunikation im Internet durch amerikanische und britische  Geheimdienste belegen. Während über die Verwerflichkeit der enthüllten Aktivitäten allgemein Konsens bestand, gingen die Urteile über die Person des Enthüllers weit auseinander.
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Philosophen aller Länder, bereinigt euch!
Was haben Spinoza, Rousseau, Engels, Nietzsche und Freud gemeinsam? – Sie sind keine Philosophen!
Nach heutigem Verständnis darf sich Philosoph nennen, wer ein Philosophiestudium absolviert hat. Oben genannte Herren können diese Qualifikation nicht vorweisen, aber sie haben die Welt verändert. Und heute?
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Dialog – Disput – Polemik. Über den steinigen Weg aus der Selbstgefälligkeit
Bei gründlicher Beobachtung des Diskussionsverhaltens in unserer Gesellschaft muss man konstatieren, dass die Art des Dialogs, der heute betrieben wird, den Prozess der Meinungsbildung kaum noch von der Stelle kommen lässt, und wenn überhaupt, dann nur in Richtung des Stärkeren. Da diese Richtung nicht unbedingt schlecht sein muss, wird das Prekäre und Perfide der Situation leicht übersehen.
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Konsens als Waffe gegen »Teile und herrsche!«
Divide et impera! – Kaum eine andere Machtstrategie hat die menschliche Gesellschaft so sehr geprägt. Obwohl erst im Mittelalter von Machiavelli beschrieben, datiert der Gebrauch dieser Strategie bis in die menschliche Frühzeit. Mit dem Beginn von Machtstreben dürfte man schnell erkannt haben, dass die zu beherrschende Gemeinschaft sich besser kontrollieren lässt, wenn sie in Interessengruppen aufgesplittert ist. So konnte am besten einer Vereinigung von Kräften, die sich gegen die beherrschende Macht richtet, vorgebeugt werden.
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